Hautarzt Zürich | Dr. Saskia Eichner im Quartier Enge

Dermatologie Zürich

Dermatologisch fachärztliche Kompetenz: medizinisch fundiert, verantwortungsvoll und emphatisch.

Dermatologie

Akne

Akne zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen und betrifft Jugendliche wie Erwachsene. Das kann von leichten Unreinheiten, entzündlichen Knötchen, Zysten, Narbenbildung und Pigmentstörungen bis zu starken Entzündungen gehen, die das Hautbild nachhaltig schädigen können. Vor allem Gesicht, Rücken und Dekolleté sind betroffen.

In unserer Praxis für Dermatologie in Zürich bieten wir eine individuelle Aknebehandlung – bei leichten Unreinheiten bis hin zu schweren entzündlichen Akneformen an.

Nach einer sorgfältigen Hautanalyse erstellen wir ein auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept.

Je nach Befund kommen moderne topische Wirkstoffe, systemische Medikamente, chemische Peelings sowie Licht- und Lasertherapien zum Einsatz.

Ziel der Behandlung ist eine nachhaltige Verbesserung des Hautbildes, die Vorbeugung von Aknenarben und eine langfristige Kontrolle der Erkrankung.

Rosazea (Altersakne, Couperose)

Rosazea ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die sich durch anhaltende Rötungen, sichtbare Gefässe, aber auch durch entzündliche Papeln und Pusteln insbesondere an Nase und Wangen, äussern kann. Individuelle Trigger wie UV-Strahlung, Hitze, Alkohol, scharfe Speisen oder ungeeignete Hautpflege können die Beschwerden verstärken. Mit einer individuell abgestimmten Therapie aus medikamentöser Behandlung (topisch und systemisch), moderner Lasermedizin und einer passenden medizinischen Hautpflege lässt sich Rosazea in den meisten Fällen sehr gut kontrollieren.

Periorale Dermatitis

Die periorale Dermatitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sich durch feine Rötungen, Knötchen und Pusteln rund um Mund, Nase oder Augen zeigt. Typisch ist ein schmaler, blasser Saum direkt um das Lippenrot, der von den Hautveränderungen ausgespart bleibt. Häufig wird sie durch eine gestörte Hautbarriere infolge übermässiger Hautpflege oder kortisonhaltiger Cremes ausgelöst. Die Behandlung basiert auf dem konsequenten Verzicht auf auslösende Faktoren („Nulltherapie“) und einer gezielten, reduzierten medizinischen Hautpflege. Damit lässt sich die Erkrankung in der Regel sehr gut behandeln.

Hautkrebsvorsorge & Muttermalkontrolle

Die regelmässige Hautkrebsvorsorge dient der frühzeitigen Erkennung auffälliger Hautveränderungen sowie von weissen und schwarzen Hautkrebs. Mithilfe moderner Dermatoskopie untersuchen wir Ihre Haut sorgfältig und beurteilen Pigmentmale präzise. Mittels digitaler Dermatoskopie können Veränderungen dokumentiert und analysiert werden. So können Veränderungen früh erkannt und – wenn erforderlich – rechtzeitig behandelt werden. Je nach individuellem Hauttyp und persönlichem Risikoprofil können so die Untersuchungsintervalle festgelegt werden.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die sich durch scharf begrenzte, gerötete und silbrig, weisslich schuppende Hautveränderungen äussert – häufig an Ellbogen, Knien oder der Kopfhaut. Als immunvermittelte Erkrankung kann sie neben der Haut auch weitere Organe, insbesondere die Gelenke, betreffen. Je nach Schweregrad stehen moderne Therapien wie topische Behandlungen, Lichttherapie, systemische Medikamente und Biologika zur Verfügung. Gemeinsam entwickeln wir ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept, um Beschwerden langfristig zu kontrollieren und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Neurodermitis (atopisches Ekzem)

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die sich durch trockene, gerötete und stark juckende Haut äussert und meist schubweise verläuft. Bei Säuglingen meist an den Wangen und Streckseiten der Extremitäten. Bei Kindern und Erwachsenen an Ellenbeugen, Kniekehlen sowie Hals, Gesicht und Händen. Der starke Juckreiz kann den Alltag und Schlaf erheblich beeinträchtigen. Ursache ist eine gestörte Hautbarriere in Kombination mit einer Überreaktion des Immunsystems. Am Anfang steht die Beurteilung des Hautzustandes und die Suche nach individuellen Auslösern. Je nach Schweregrad kommen individuell abgestimmte Therapien wie medizinische Basispflege, antientzündliche Cremes, Lichttherapie oder moderne Systemtherapien und Biologika zum Einsatz. Unser Ziel ist es, Schübe zu reduzieren, den Juckreiz nachhaltig zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern

Warzen

Warzen sind gutartige Hautveränderungen, die durch humane Papillomviren (HPV) verursacht werden. Je nach Warzentyp können sie als verhornte Knötchen meist an Händen und Füssen auftreten oder als druckschmerzhafte Dornwarzen an der Fusssohle. 

Abzugrenzen davon sind die Dellwarzen (Mollusca contagiosa), die meist bei Kindern mit trockener Haut auftreten.

Die Behandlung richtet sich nach Warzentyp, Lokalisation und Ausprägung. Ziel der Therapie ist es, die virusbefallene obere Hautschicht zu entfernen und gleichzeitig die körpereigene Immunabwehr gegen das Virus zu aktivieren. Je nach Befund kommen moderne Verfahren wie Kryotherapie (Vereisung), Lasertherapie oder weitere dermatologische Behandlungsmethoden zum Einsatz.

Haarausfall

Haarausfall kann vielfältige Ursachen haben und sollte dermatologisch abgeklärt werden. Wir diagnostizieren und behandeln alle Formen des Haarausfalls – von der androgenetischen Alopezie, dem diffusen Haarausfall bis hin zur Alopecia areata. Nach einer sorgfältigen Ursachenanalyse erstellen wir ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. Je nach Befund kommen Laboruntersuchungen, moderne medikamentöse Therapien sowie weitere dermatologische Behandlungsverfahren zum Einsatz.

Nagelerkrankungen

Wir diagnostizieren und behandeln Nagelpilz, Nagelpsoriasis, Nagelverfärbungen und entzündliche Nagelveränderungen. Die Therapie richtet sich nach der Ursache, die im Vorfeld mittels Laboruntersuchungen abgeklärt wird. Die Therapie umfasst topische sowie ggf. systemische Therapie und Laserbehandlung.

Herpes zoster (Gürtelrose)

Die Gürtelrose (Herpes zoster) beginnt häufig mit Brennen, Stechen oder Schmerzen, gefolgt von gruppierten Bläschen auf gerötetem Grund, die meist einseitig entlang eines Nervensegments auftreten. Am häufigsten ist der Rumpf betroffen. Besonders ein Befall im Gesichts- oder Augenbereich sollte umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Auslöser ist die Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus nach einer früher durchgemachten Windpockeninfektion. Die Reaktivierung wird durch ein geschwächtes oder altersbedingt nachlassendes Immunsystem begünstigt, beispielsweise bei Stress oder konsumierenden Erkrankungen. Wichtig ist eine frühzeitige antivirale Behandlung, die den Krankheitsverlauf verkürzen und das Risiko einer Post-Zoster-Neuralgie (anhaltender Nervenschmerz nach Abheilen der Hautveränderung) deutlich reduzieren kann.

Bei Verdacht auf Gürtelrose sollten Sie sich frühzeitig vorstellen. Wir diagnostizieren die Erkrankung, leiten die passende Therapie ein und behalten mögliche Komplikationen im Blick.

Herpes simplex

Eine Herpes-simplex-Infektion (Lippen- oder Genitalherpes) kündigt sich meist mit einem Spannen, Kribbeln oder Brennen an der betroffenen Stelle an, bevor gruppierte, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen auftreten.

Auslöser ist das Herpes-simplex-Virus (HSV-1 oder HSV-2). Herpes ist ansteckend, solange die Bläschen bestehen und nässen.

Die Diagnose wird meist klinisch gestellt. Bei Bedarf können Abstriche und Laboruntersuchungen durchgeführt werden.

Eine antivirale Therapie ist besonders effektiv, wenn sie früh begonnen wird.

Pigmentstörungen (Vitiligo)

Vitiligo ist eine Autoimmunerkrankung, die durch den Verlust pigmentbildender Zellen (Melanozyten) zu scharf begrenzten weissen Hautflecken führt. Moderne Therapieverfahren wie die UVB-Schmalband-Lichttherapie (NB-UVB), topische Immuntherapien oder bei ausgedehnten Befunden systemische Behandlungen können das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Repigmentierung fördern. Die Wahl der Therapie erfolgt individuell und richtet sich nach der Ausprägung.

Nesselfieber (Urtikaria)

Urtikaria (Nesselfieber) verursacht plötzlich auftretende, stark juckende Quaddeln und gegebenenfalls auch Schwellungen der Schleimhäute, die meist innerhalb von 24 Stunden wieder verschwinden. Chronische oder wiederkehrende Verläufe (Dauer über sechs Wochen) sollten dermatologisch abgeklärt werden, um mögliche Auslöser wie Allergien, Infektionen, physikalische Reize oder Medikamente zu identifizieren.

Nach einer sorgfältigen Diagnosestellung entwickeln wir ein individuelles Therapiekonzept. Die Behandlung erfolgt stufenweise – von modernen Antihistaminika als Basistherapie bis hin zu Biologika bei schweren und chronischen Verläufen.

Hyperhidrose (übermässiges Schwitzen)

Unter einer Hyperhidrose versteht man das übermässige, krankhafte Schwitzen auch ohne körperliche Anstrengung in den Achselhöhlen, an den Handinnenflächen, Fusssohlen oder im Gesicht. Das übermässige Schwitzen kann die Lebensqualität im Alltag sowie im Berufsleben erheblich beeinträchtigen.

Je nach Ausprägung stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung von hochprozentigen Antitranspirantien bis hin zur Injektionstherapie. Besonders bewährt hat sich die Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox®). Die Behandlung dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Sie sind direkt wieder gesellschaftsfähig. Die Wirkung hält in der Regel vier bis neun Monate an und kann bei Bedarf wiederholt werden.

Narbenkorrektur

Narben können nach Akne, Verletzungen oder Operationen entstehen und das Hautbild dauerhaft beeinträchtigen. Mit modernen Verfahren der Narbenkorrektur lassen sich Aknenarben, Operationsnarben und andere Narben sichtbar verbessern. Je nach Art und Ausprägung kommen individuell abgestimmte Behandlungen wie Lasertherapie, Microneedling, medizinische Peelings oder Fillerinjektionen zum Einsatz. Ziel der Behandlung ist ein ebenmässigeres Hautbild und eine nachhaltige Verbesserung der Hautstruktur.

Operative Dermatologie

Entfernung gutartiger Hautveränderungen

Gutartige Hautveränderungen wie Alterswarzen (seborrhoische Keratosen), Fibrome, Blutschwämmchen, Talgdrüsenzysten oder unauffällige Muttermale können aus funktionellen oder ästhetischen Gründen als störend empfunden werden. Wir entfernen diese schonend, präzise und mit besonderem Augenmerk auf ein möglichst unauffälliges kosmetisches Ergebnis.

Je nach Grösse, Lage und Art der Hautveränderung wählen wir die geeignete, möglichst schonende Behandlungsmethode. Dabei legen wir besonderen Wert auf ein möglichst unauffälliges kosmetisches Ergebnis. Nach dem Eingriff erhalten Sie individuelle Empfehlungen zur Wundpflege, um eine optimale Heilung zu unterstützen.

Vor jeder Entfernung steht eine sorgfältige klinische und dermatoskopische Untersuchung. Zusammen mit Ihnen wählen wir die geeignete Behandlungsmethode. Falls erforderlich, wird das entnommene Gewebe auch feingeweblich (histologisch) untersucht.

Operative Entfernung von Hauttumoren

Die vollständige Entfernung bösartiger Hauttumoren ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Hierzu zählen das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und das maligne Melanom. Ziel ist die sichere und zugleich möglichst gewebeschonende Entfernung des Tumors.

Vor dem Eingriff planen wir die Operation individuell anhand von Tumorart, Grösse und Lokalisation. Das entnommene Gewebe wird anschliessend feingeweblich untersucht, um die Diagnose zu bestätigen und die vollständige Entfernung zu überprüfen. Dies ist die Grundlage für das weitere Vorgehen und die Entscheidung, ob weitere zusätzliche Schritte erforderlich sind.

Der Eingriff erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung.

Abklärungen/Diagnostik

Hautbiopsie

Eine Hautbiopsie ist ein wichtiger diagnostischer Schritt, wenn Hautveränderungen klinisch nicht eindeutig zuzuordnen sind. Dabei wird unter örtlicher Betäubung eine kleine Gewebeprobe entnommen und feingeweblich (histologisch) untersucht. Sie kommt beispielsweise bei auffälligen Muttermalen, verdächtigen Hauttumoren sowie chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen zum Einsatz.

Die Hautbiopsie schafft Sicherheit, wenn die klinische Untersuchung und die Dermatoskopie allein keine eindeutige Diagnose ermöglichen. Viele Hauterkrankungen lassen sich erst durch die mikroskopische Untersuchung des Gewebes sicher voneinander abgrenzen. Je nach Fragestellung wählen wir die geeignete Biopsietechnik und besprechen den histologischen Befund sowie die weiteren Behandlungsschritte ausführlich mit Ihnen.

Laborabklärungen

Laborabklärungen sind ein wichtiger Bestandteil der dermatologischen Diagnostik. Je nach Hauterkrankung und Beschwerden veranlassen wir gezielte Blutuntersuchungen, Allergietests oder mikrobiologische Abstriche, um Entzündungen, Infektionen oder andere Ursachen sicher abzuklären.

Die Laborergebnisse bilden die Grundlage für eine präzise Diagnose und eine individuell abgestimmte Behandlung. Selbstverständlich besprechen wir alle Befunde ausführlich mit Ihnen und planen gemeinsam die nächsten Schritte.

Allergietestungen

Allergien können Haut, Atemwege oder den Magen-Darm-Trakt betreffen und die Lebensqualität erheblich einschränken. Mit einer gezielten Allergiediagnostik identifizieren wir die Auslöser und entwickeln eine individuell abgestimmte Behandlung.

Nach einer ausführlichen Anamnese kommen je nach Fragestellung Pricktests, Epikutantests (Pflastertests) oder Blutuntersuchungen zum Einsatz. Anschliessend erstellen wir gemeinsam einen Behandlungsplan und beraten Sie umfassend zu Allergenkarenz, medikamentöse Therapien und – wenn sinnvoll – einer spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung).

Therapien

Kryotherapie (Vereisung)

Mit der Kryotherapie behandeln wir verschiedene gutartige Hautveränderungen wie Warzen, Alterswarzen und Fibrome effektiv und gewebeschonend. Durch die gezielte Vereisung mit flüssigem Stickstoff wird das veränderte Gewebe zerstört, während die umliegende Haut weitgehend geschont wird.

Die Behandlung ist kurz, ambulant und gut verträglich. Über den Ablauf sowie die für Sie geeignete Behandlung beraten wir Sie individuell.

Photodynamische Therapie (PDT)

Die Photodynamische Therapie (PDT) ist ein schonendes und effektives Verfahren zur Behandlung von aktinischen Keratosen und oberflächlichem hellem Hautkrebs. Nach dem Auftragen eines lichtsensibilisierenden Wirkstoffs werden die betroffenen Hautareale gezielt mit Licht behandelt. Dadurch werden krankhaft veränderte Zellen zerstört, während gesundes Gewebe weitgehend geschont wird.

Die PDT ist in der Regel gut verträglich und ermöglicht neben der Behandlung von Hautkrebsvorstufen häufig auch eine sichtbare Verbesserung des Hautbildes. Ob diese Therapie für Sie geeignet ist, beraten wir individuell im Rahmen einer dermatologischen Untersuchung.

Lichttherapie (Phototherapie)

Die Lichttherapie ist eine effektive und gut verträgliche Behandlung bei Psoriasis, Neurodermitis, Vitiligo und weiteren entzündlichen Hauterkrankungen. Durch gezielt eingesetztes UV-Licht können Entzündungen gehemmt und Beschwerden wie Juckreiz gelindert werden.

Die Therapie erfolgt ambulant und wird individuell auf Ihr Hautbild abgestimmt. Gerne beraten wir Sie, ob eine Lichttherapie für Ihre Hauterkrankung die geeignete Behandlungsoption ist.

Kleresca®

Kleresca® kann eine sinnvolle Behandlungsoption für Patientinnen und Patienten mit Akne sein, bei denen eine systemische Therapie nicht infrage kommt oder nicht gewünscht ist – beispielsweise bei Unverträglichkeiten gegenüber Medikamenten, bei Kinderwunsch, im Leistungssport oder wenn bewusst auf eine medikamentöse Behandlung verzichtet werden soll.

Die Behandlung erfolgt schonend und ambulant. Sie regt die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut an, reduziert Entzündungen und unterstützt die Hautheilung.

(Bitte beachten Sie, dass die Kleresca®-Therapie in der Regel nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Grundsicherung)  übernommen wird und eine Selbstzahlerleistung darstellt).

Gerne beraten wir Sie persönlich, ob diese Therapie für Ihr Hautbild geeignet ist.

Nach oben scrollen